Gedanken einer Kameradin




Ordnung hat einen Sinn drum press ich das Chaos aus mir heraus, damit sich Ordnung finden laesst. Zeiten in denen man aus seiner Mitte verrueckt.





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Posted Vor 6 Tagen
thecomicsvault:

MANHATTAN minus MANHATTAN 

und ACTION!

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MANHATTAN minus MANHATTAN 

und ACTION!

Posted Vor 2 Wochen | 2.034 Anmerkungen | via | ©
kurz mal…..posten (enter)

das schlimmste an all diesen konsummitteln ist, dass man darauf immer versucht die rationalste wahrheit zu finden. 

Posted Vor 3 Wochen
Brief an das Pferd.
  • ich bin ein Mensch. Keine von der Gesellschaft geformte/genormte Frau. Von diesen ganzen Gesellschaftsnormen hab ich mich in Sachen Liebe völlig verabschiedet, weil das nichts reines für mich bedeutet, das ist alles verfälscht und hat für mich nichts mit Liebe zu tun sondern mit rational entworfenen Konzepten. Ich weiß ich hab mit diesen Normen jongliert, leider laut, aber nur um sie dann weg zu schmeißen , weil sie mir die Liebe wegnehmen.

    Ich habe das Gefühl in der Schweiz gehts erst recht um diese ganze gesellschaftskategorische Scheiße.

    Jemandem gerecht werden. ich weiß nicht ob ich darüber lachen oder weinen soll, ich mach mal kurz beides.

    Ich hoffe du hast nicht gelogen als du sagtest du hast noch Gefühle. Ich finde es traurig mit anzusehen wie jemand gegen seinen Instinkt kämpft.

    Schöne Gefühle sind reine menschliche Produkte die man nicht einfach wegschiebt, weil man in einer Gesellschaftserwartung aufgehen will, das kann man ja trotzdem oder gerade dann wenn man das Schutzschild der Liebe hat.

    Und nicht weil man die Liebe bekämpft indem man sich in die Gesellschaftsnormkiste der bestehenden Beziehungsideen katapultiert.

    Das sind chemische Vorgänge die binden aber an meiner Stelle an einen schönen Menschen, nämlich an mich, die Kameradin.

    Du bist du, das ist mir gerecht genug. Denn du bist du und wenn du einem nicht gerecht wirst, dann sollte sich derjenige überlegen ob du wirklich das bist was derjenige möchte. Und ich? Ich finde dich schön so wie du bist. Da ist gerecht werden wie ein Automatismus. Da passt das Puzzleteil und da gibt es keine Vorwürfe, weil die Sache gut so ist wie sie ist. Schade dass ich immer den Fehler mache und erst das Hässlichste in mir zeige. Ich hab mich mal gefragt wieso ich das mache, bin dann darauf gekommen dass das mein Filter ist. Ich bin zwar schnell offen für Dinge und Menschen, man denkt immer man würde mich kennen nach kurzer Zeit, aber ich zeige nicht gleich jedem alles und wie schön ich bin, das sehen nur Menschen die wirklich Lust haben mich richtig kennenzulernen. Das ist ziemlich dumm wenn ich nochmal so darüber nachdenke, weil ich ja wissen sollte dass immer der erste Eindruck zählt. Aber weil ich diese ganzen Klischees, Sprüche und diese normalen Mechanismen die bestehen wenn man sich anfängt mit etwas zu beschäftigen, echt nicht ausstehen kann, mach ich einfach weiter so, in der Hoffnung irgendwann mal auf jemanden zu treffen der sich von den ganzen Zwängen verabschiedet hat und bereit ist eine reine Sache einzugehen.  

    Ich wünsche mir einfach für dich dass du deine Gefühle zu lassen kannst und für dich zur Ruhe kommst oder dich mal bei mir ausruhst, weil du mich nicht als Gefahr sehen darfst, sondern als Freude. Ich verlange nichts von dir, außer Ehrlichkeit und deine Gefühle die du für mich hast, die da sind und vom Schicksal geschmiedete Geschenke, die ich auch mal verdient habe nach diesem jahrelangen Superfick! Ich will sie nicht einfordern, es sind ja immerhin die die das Schicksal in dir geschmiedet hat und du bist Herr über sie, aus dir konnten sie ja nur entstehen, weil wir zusammen eine schöne facettenreiche Farbe gemischt haben.

    Also behalte sie wenn du nicht anders kannst als dich wegzudrehen und mich aus den Augen zu verlieren, was ich niemals verstehen werde solange ich lebe auch wenn ich stets versuche es verstehen zu können.

    Ich würde mich nur ganz ehrlich darüber freuen wenn du sie mir schenken würdest und mir mit einem entspannten Blick deines inneren Auges begegnen könntest.

    Ich sehe deine Unrast, ich sehe deine Ängste, Sorgen und Schmerzen, das musst du alles leben, damit du das wirst was du sein sollst und willst, das ist wichtig. Nur versuch mich nicht auf Teufel komm raus zu verlassen. Das ist nicht der Sinn unserer Begegnung. Versuch das doch mal universeller zu betrachten. Deine Schwingungen mögen meine.

    Wenn ich unser Verhältnis als metaphorische Geschichte betrachten würde, sehe diese ungefähr so aus:

    Wir haben uns in einer Nacht getroffen an einem Fluss. Du der Junge und ich das Mädchen. Die Sterne funkelten in dieser Nacht so hell dass man das satte Grün der Natur um sich herum vermuten konnte und die Umrisse der alten Welt um sich herum spürte. Ich, das Mädchen, war voller Energie und guter Laune. Voller weiser Sätze und einem guten Bewusstsein für mein Ich. Du der Junge schienst etwas verunsichert und vom Leben getrübt aber stark und tief wie ein wunderschöner Brunnen.

    Wir standen uns kopkratzend gegenüber und wußten beide warum wir an diesem Fluss waren. Wir waren jeder für sich auf dem Weg zu neuen Ufern und haben uns an diesem Punkt, kurz vor der Überfahrt getroffen und gesehen. Wir sind beide auf der Reise zum Baum des Wachstums.

    Ohne dass ich es wirklich registrieren wollte, während ich mir eine kleine Pause von der Reise gönnte und meinen geschnürten Rucksack in die Ecke stellte um besser tanzen zu können, hattest du mich gelesen und dir gefiel was ich so in die Nacht schrieb, weil ich was besonderes war und ich das Trübe in dir weggeschrieben habe mit meiner Art, mit meiner Aufbruchsstimmung in mir drin.

    Das hat dich neugierig gemacht und du reichtest mir die Hand, weil dich deine eigene Aufbruchsstimmung an mich band. Ich wollte deine Hand nicht sehen obwohl ich dich sah und mir das gefiel was meine Augen da erblickten. Aber weil es mir immer schlecht erging wenn ich meine Hand in eine andere legte befand ich es für besser, die Reise lieber alleine zu leben und nur ein bisschen zu spielen. Du warst so unerbittlich und bist mir Stunden in dieser Nacht einfach nur als objektiver Betrachter gefolgt. Dein Interesse und deine Schwingungen, haben sich latent in mich reingelegt und in regelmäßigen Abständen angeklopft.

    Irgendwann waren sie energischer diese Anklopfschläge und deine in dir ruhende Kraft ist ausgebrochen hat mich genommen, geküsst, gestreichelt und umgehauen.

    Ich das Mädchen, mag Kraft.

    Ich war fern ab jeglicher Öffnung meiner Sinne für dich und flüchtigem Verkehr in dem dreckige Dinge vor sich gehen. Ich hatte mich entfernt von Illusionen, weil ich den Baum des Wachstums zum Ziel habe. Doch dann war sie da, die Kraft. Ein Strahlen ging aus von dir und deiner Seele, weil die bewußtseinserweiterten Indikatoren dafür sorgten dass wir uns ohne Hülle betrachten und schön finden konnten. Ich habe dich nur reingelassen weil ich an deine Kraft glaubte. Ich hab mich gefragt was du willst, du der Junge von mir dem Mädchen und gebar in diesem Moment eine neue, letzte Illusion, da ich dem Leben mit seinen Argumenten, dich am Fluss auf meiner Reise kurz vor dem neuen Ufer im magischen Moment sozusagen begegnet zu sein, noch ein letztes mal vetraute und mein stürmisches Inneres öffnete.

    Um uns herum war es windstill, aber in mir drin konntest du den Sturm sehen, der dir bewußt machte, warum ich mich erst geöffnet habe nachdem du mir deine Kraft gezeigt hast. Ich mag Kraft und du hast Kraft.

    Kraft heißt für das Mädchen nicht dass der Junge diese, seine Kraft brauchen muss um Kämpfe mit dem Mädchen auszuüben.

    Nein für das Mädchen bedeutet diese Kraft, Stärke, die auch sie besitzt, die der Sturm in ihr entfacht und mit der man erreichen kann wovon man immer geträumt hat und darüber hinaus.

    So legte ich meine Hand in die deine und du deine in die meine, weil ich aus taktisch klugen Dingen fühlte dass da jemand auch bereit und kräftig genug ist dieses andere Ufer zu erreichen und dass es jetzt richtig ist den Weg ein Stück gemeinsam zu gehen und auf zu machen.

    Leider schien der Teufel in diesem Verbindungsmoment anwesend gewesen zu sein und machte unsere Dämonen miteinader bekannt, die uns losrennen ließen, bisschen weg vom Startufer hinein in unsere tiefsten Abgründe mit denen wir, jeder für sich selbst, noch immer zu kämpfen hatten.

    Das war der Prüfstand um zu sehen ob wir uns nicht voneinander sondern gemeinsam von den Dämonen losreißen können.

    Aber während ich das Mädchen, dachte wir hätten noch kurz Zeit (und damit meine ich eine kurze Episode, weil ich im Hinterkopf immer nur Sehnsucht nach dem Baum des Wachstums habe) um unsere Dämonen kennenzulernen und mit denen zu spielen, dachtes du der Junge, dass meine Dämonen deine zum Leben erweckt haben und ich daran “Schuld” gewesen wäre dass du die Kontrolle verlierst.

    Jetzt hab ich mich etwas am Ufer verirrt und weine weil ich nicht mehr an die schöne Ausgangsform zurück finden kann und vorallem, weil deine Dämonen deine Kraft genommen haben und du mich damit losgelassen hast.

    Der Weg “zurück” an meine Startposition tut so weh, weil mein Herz in tausend Scherben in meiner Hand liegt und blutet und Gehen damit so unerträglich kalt und schwer ist sodass ich schon bei 65 Kilo angekommen bin und kurzen Haaren.

    Und du, der Junge. Kämpfst erbost und weinend gegen deine Dämonen. bist enttäuscht von mir und hast vielleicht sogar angst, weil ich dich aus der Bahn warf. Dabei magst du mich eigentlich mit großen Gefühlen aber schaffst es nicht das hinter all den Normen die dir bisher begegneten sind und die dir deinen verblendeten Erfahrungsschatz geliefert haben, zu sehen.

    Das Mädchen ist sehr traurig darüber dass des Jungen schöne Kraft ein Fest mit den Dämonen zu feiern scheint, anstatt sich mit ihrer Kraft zu vereinen um an das neue Ufer zu gelangen und die Illusionen am Baum des Wachstums in die Realität umzusetzten, woraus jeder für sich hätte die Ruhe finden können die er braucht.

    Ich bin so viel mehr als meine Dämonen und ich bin so traurig dass niemand die Facetten sehen will die er fühlt wenn er mich betrachtet.

    Mach es gut! Ich muss zum Baum des Wachstums.

    Und ich werde dich immer vermissen. immer.
    Und doch auch nimmer.
In Liebe, deine Kameradin.
Posted Vor 1 Monat | 2 Anmerkungen
grau

ich habe die jacke zu gemacht. es zieht kühl hinein. spüre die blicke der fremden auf meinem körper. streicheleinheiten. 

der weg scheint hell, aber ich bin müde vom gehen. meine füße schmerzen und ich würde lieber am boden festwachsen und zu stein werden. das atmen fällt mir schwer, am liebsten würde ich aufhören damit.

da ist was, etwas böses, ein windhauch der mich benebeln möchte damit ich nicht weiter existieren kann. würde sofort freundschaft mit ihm hegen, wenn da nicht diese zwei wären, denen ich das nicht geben kann.

tot aber lebendig. mir sind die schultern schwer geworden und meine fenster waschen sich von zeit zu zeit immer mal mit güssen der erleichterung. obwohl ich diese nicht fühle. schon seit einer ewigkeit nicht mehr.

weil immer alles zerfällt, als wäre ich die ausgeburt des bösen!

Posted Vor 1 Monat | 1 Anmerkung
Posted Vor 3 Monaten | 2 Anmerkungen
Posted Vor 3 Monaten | 1 Anmerkung
Der Zehn-Minuten-Gedanke zwischen Schule und Getränkemarkt.

Ich habe mal meinen Zahn neben mir auf den Nachttisch gelegt. Der macht mir Sorgen, aber wenn ich hinsehe, lächelt er und sagt dass er glücklich darüber ist ein Teil von mir zu sein. Das hätte mich fast zu Tränen gerührt. Heute ist Beachparty am Horn. Das Horn, die Se(e)uferanlage. Überall Menschen, große und kleine, auf Decken, zu viert zu fünft zu zweit. Auf grünen, blauen, roten und beigen Decken. Mit Wasserbällen, Melonen, Büchern und Zigaretten. 

Ich sitze auf einer Bank und widmete meinen heutigen Tagebucheintrag meiner Kacke. Meine Kacke, die ich bat noch zu warten, bis zum Feierabend, da wenn sie anklopft, ich sie nicht mehr wegschicken will. Um zu Hause sein zu können, wenn sie meint anwesend sein zu müssen. Seit ich Ende zwanzig bin, freue ich mich über jeden Besuch meiner Kacke, die das Licht der Welt erblicken will um mich zu erleichtern. Und heute hat sie tatsächlich gewartet, hat sich nicht verzogen, blieb da, am Türrahmen gelehnt und wartete bis ich das Besteck fertig poliert hatte.

"Warte doch bitte noch eine halbe Stunde nahe des Afters, ich bin gleich fertig und dann gehe ich nach Hause, und heiße dich willkommen."

"Gut, ich bin mir unsicher ob ich wirklich bleiben will, aber ich denke wir kriegen das hin."

"Danke Kacke du bist wunderbar!"

Kacke, made my day!

Mittlerweile verstehe ich was man meint wenn man sagt man sollte alles nur für sich tun. Vor zwei Tagen, nachts um halb zwei kam es aus dem Universum in mich hinein gefahren. Ich konnte kurz den Rückblick  auf das eigene Tun aus der Nahtotperspektive erkennen. Dabei war ich stoned und nicht nahe dem Tod. Aber es war gut, sehr erstaunlich, bin sogar fünf minuten drauf hängen geblieben damit ich´s richtig verinnerliche. 

Frag mich schon seit Tagen wann mal die übelste Storry aus mir heraus platzt. So richtig was zusammenhängendes, spannendes. Mit Höhen und Tiefen und Spannungsbögen im Lichtspektrum diversifiziert. Am liebsten was in SciencefREAktion. Dafür brauche ich etwas Benzin damit ich den Motor ankriege. Schreibender Säufer. Ich bin. 

Vielleicht aber könnte ich auch einen erotischen Streifen aus meiner Luftschlosskiste schreiben. Wieviel Sex ich schon in meinen Gedanken mit wem alles hatte. Ich könnte ja ne Sexfabel draus machen und schreiben wie der katalanische Steinbock Oriol mit einer neuseeländischen Schmetterlingsdame namens Eden an seine sexuellen Grenzen stösst. “Grenzerfahrungen im paradoxen Habitus” nenn ich das Ganze dann.

Ich klebe mir jetzt meinen Zahn wieder fest, mach mir einen Haargummi in meine herausragenden Gedanken und geh mir das Feiervolk anglotzen. Knutschen fällt aus, für einfach so knutschen bin ich zu lange raus,  aber kiffen statt Alkohol wäre eine angenehme Sache, die ich jetzt mal mache!

Posted Vor 3 Monaten
Posted Vor 3 Monaten
Posted Vor 3 Monaten







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